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Mit Wärme selbst heilen

Wärme wirkt effektiv gegen Schmerzen, Krankheitserreger und Entzündungen. Deshalb erforschen immer mehr Wissenschaftler, wie die Heilkraft dieser uralten Arznei optimal genutzt werden kann.

Manchmal scheint es, als wüsste der Körper mehr als der Kopf. Bei kalten Fingern und Füßen oder leichtem Frösteln nehmen viele ein wohltuendes Bad – ohne auch nur zu ahnen, dass sie genau damit die drohende Erkältung bereits im Keim ersticken. Denn Wissenschaftler konnten im Blut von Studienteilnehmern nach einem warmen Bad vermehrt das Stresshormon Cortisol sowie weiße Blutkörperchen nachweisen. Beides hilft, kurzfristig das Immunsystem gegen die Virenlast zu mobilisieren. Es empfiehlt sich danach die Haut einzuölen, um diese vor Trockenheit und anderen äußeren Einflüssen zu schützen. So fühlen Sie sich nicht nur gesund, sondern sehen auch gesund aus.

Warum Wärme nach Verletzungen die Heilung deutlich beschleunigt

Auch aus der Sportmedizin, insbesondere bei der Versorgung und Widerherstellung von Spitzenathleten, ist die Wärmetherapie nicht mehr wegzudenken. Der US-Sportmediziner Robert Donatelli empfiehlt Wärme, unmittelbar nachdem die Akutphase (in der die Schwellung zunimmt) abgeschlossen ist. Bei Verletzungen der Muskeln, Sehnen, Bänder etc. fördern Massagen mit Wärmegels oder Ölen, Wärmewickel oder auch Infrarotbestrahlung die Durchblutung und sorgen dafür, dass Zellstoffwechselprodukte abtransportiert werden und zugleich die Nährstoffversorgung der Zellen verbessert wird. Doch Wärme kann noch weit mehr: „Sie erreicht eine Breitbandwirkung, wie sie kein Medikament schafft“, lautet das Fazit der Wissenschaftler der Universität Nottingham. Wärme verstärkt die Heilwirkung von ätherischen Ölen beim Inhalieren und von Verbänden etwa gegen Schmerzen.
Jedes zusätzliche Grad Celsius um das sich die Körpertemperatur erhöht, lässt den Energieumsatz des gesamten Organismus um 17 Prozent steigen. Deshalb „schmelzen“ in der Sauna tatsächlich die Pfunde.
Über Reflexe erreicht Wärme sogar innere Organe. Auf diese Weise kann ein ansteigendes Fußbad, bei dem nach und nach immer heißeres Wasser zugegossen wird, Blasenprobleme lindern. Und: Wärme entspannt nicht nur die Muskeln. Durch Wärmezufuhr wird außerdem die Produktion von Stresshormonen reguliert. Denn über die Entspannungsimpulse wirkt Wärme auf die Psyche, sodass in verschiedenen Studien ein positiver Effekt bei Patienten mit chronischer Müdigkeit, Depressionen und sogar Diabetes nachgewiesen werden konnten.
 
Wie moderne Wärmetherapien Herz und Kreislauf schonend trainieren
Moderne Infrarot-Geräte helfen nicht nur bei Muskel- und Bauchschmerzen, sondern auch bei Hautkrankheiten. Denn das warme Licht weitet die Gefäße, überschüssiger Talg wird besser abtransportiert, Sauerstoff und Nährstoffe gelangen ins Gewebe, wodurch Entzündungen abheilen können. Wissenschaftler stellten fest, dass dabei der Wellenbereich der Wärmestrahlen entscheidend ist. Weit effektiver als normale Rotlicht-Wellen sind die langen Infrarotwellen zwischen sieben und 14 Mikrometern. Diese Wellen entsprechen der körpereigenen Strahlung. Die erzeugte Wärme von 40 bis 60 °C bleibt nicht nur auf der Hautoberfläche. Selbst die NASA nutzt diese Eigenschaften von Infrarot-Wärme zunehmend bei den Langzeit-Einsätzen im Weltraum: Über Wärmeimpulse werden die Blutgefäße der Astronauten so sehr stimuliert, dass es einem Kreislauf- und Herzgefäß-Training entspricht.

Vier Anwendungstipps

1. Dampf heilt die Atemwege

Inhalationen mit Anis lösen Sekrete in den Atemwegen, Eukalyptus bekämpft die Erreger, Thymian beruhigt die Bronchien. Besonders wirksam ist Spitzwegerich. Studien beweisen, dass bei Husten und Lungenbeschwerden das Inhalieren mit diesem Kraut (Apotheke) den Patienten schnelle Linderung bringt. Dazu raten Ärzte zu einer Einnahme von Selen und Vitamin C. Selen schützt Ihren Körper vor Schäden durch äußere Einflüsse und Vitamin C stärkt darüber hinaus ihr Immunsystem.

2. Betörende Düfte

Durch die Hitze des Räucherns lösen sich die ätherischen Öle und entfalten ihre volle Heilkraft. Dazu den Boden einer Schale mit Sand bedecken, ein Stück Räucherkohle in die Mitte geben und das Räucherwerk darauf platzieren. Rosenholz beruhigt bei Stress und Nervosität, Salbei löst Verspannungen, und Zedernmandeln hellen die Stimmung auf.

3. Sanfte Hilfe bei Ohrenschmerzen

Das Allicin in der Zwiebel wirkt wie ein Antibiotikum. Eine Zwiebel hacken, in ein Baumwolltuch legen, über Wasserdampf erwärmen und aufs Ohr legen. Mit einem Schal festbinden, 20 min. wirken lassen. Achten Sie darauf, dass kein Zwiebelsaft ins Ohr läuft, da ansonsten das Trommelfell zerstört werden kann.

4. Baden im flüssigen Gold

Ätherische Öle können als Badezusatz über die Haut und die Atemwege aufgenommen werden. Dafür eine Wanne mit so heißem Wasser einlassen, dass die Temperatur gerade noch angenehm ist. Zwei Verschlusskappen Melissenöl hineingeben. Das Öl beruhigt und wirkt stimmungsaufhellend.

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